Tauchen in Florida – eine Bilanz und ein paar Tipps

Also in Florida muss man sich erst mal entscheiden, was man im Urlaub denn erleben will. Möchte man eher viel tauchen oder lieber schwimmen und am Strand liegen. Beides zusammen geht eigentlich nur in den Keys. Ansonsten muss man sich für eine Küstenseite entscheiden. Oder man pendelt von Küste zu Küste, so wie ich. Schwimmen und Strand geht definitiv besser an der Westküste, dort herrschen wenig Strömung und die Wellen sind kaum vorhanden. Ich fand dort die Strände auch besser zum faulenzen, es war auch weniger bis gar nichts los. Zum tauchen ist die Ostküste allerdings besser. Die Sicht war um Längen besser und auch die Unterwasserwelt bunter und mit mehr Tieren gespickt. Die Keys sind natürlich das Nonplusultra! Hervorragende Sicht und schon echte Karibik, auch wenn die Riffe nicht ganz so gut sind (Korallenbleiche). Man kann hier grundsätzlich alles sehen. Vom Hai bis zum Seepferdchen oder kleinster Schnecke. Oder auch gar nichts. Ist oft Strömungsbedingt und hängt natürlich auch von der Jahreszeit ab.

Was man unbedingt beachten sollte: es gibt hier Feuerkorallen und von daher rate ich dringend zu einem Fullsuit. Im Sommer reicht ein Steamer (die von SCUBAPRO sind wirklich gut!) ab Herbst empfehle ich mindestens 3mm oder 5mm, je nachdem wie empfindlich man ist. Dazu würde ich auch immer dünne Handschuhe empfehlen und eine Haube (auch natürlich dünn 1-3 mm).

Ich persönlich nehme mein ganzes Equipment immer mit in den Urlaub. Zum einen weiß ich wie gut es gepflegt wurde und zum anderen muss man sich nicht umgewöhnen und fühlt sich wohler! In den USA taucht man INT Ventile, also den Adapter mitbringen oder leihen. Was hier unangenehm auffällt, ist das man für Blei zahlen muss. Ich kenne das aus dem Ausland anders, da ist Blei immer umsonst. Auch das man eine Boje mitschleppen muss, hat mich etwas genervt. Unsere Bojen aus Deutschland gelten hier nicht als Markierung. Aber es ist Gesetz und von daher kam sie immer mit. Kostet pro Tag 10$. Nächstes Jahr kaufe ich mir eine.

Ansonsten würde ich mir noch Fischbestimmungskarten im ansässigen Angelshop kaufen, damit man auch weiß, was man so gesehen hat. Meine waren laminiert und damit Wasserfest. Kostet so um die 8$. 

Ansonsten taucht man hier auch viel vom Strand aus, weil die Riffe oft dicht an der Küste liegen. Brückentauchen macht man hier auch gerne und da gibt es immer was zu entdecken, untergegangene Motorboote, Handys, Kameras usw…

Das Tauchen hat hier sehr viel spaß gemacht und ich habe schnell Anschluss gefunden. Die Hai Tauchgänge waren natürlich nicht zu schlagen. Grundsätzlich ist aber das rote Meer besser. Vom Preis her und natürlich auch von der Sicht. Aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall! Und Abwechslung braucht man auch mal. Immer nur ans rote Meer wäre auch langweilig. Mal sehen wohin es als nächstes geht. Stay tuned! 

Tauchsachen sind hier übrigens richtig teuer oder totaler Schrott.

Ps: meine Buddy’s haben bisher noch keine Fotos geschickt 😦

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