Urlaubstauchen vs. Tauchen in Deutschland

Ich muss zugeben, dass ich früher ein Heimtaucher war. Aus Überzeugung. Zum einen um den eigenen Carbonfootprint gering zu halten und dann war ich noch so naiv zu denken, das mich die Tier- und Pflanzenwelt nicht wirklich fesseln könnte.Pustekuchen.  Als ich zum ersten Mal in Ägypten war, war es um mich geschehen. Seitdem plane ich meinen Urlaub so, das ich immer tauchen kann wenn ich es möchte. Es ist aber nicht nur das Tauchen an sich, sondern auch die Leute, die man trifft und oft sogar Kontakt hält. Man lernt auch immer was dazu. Sei es wie man an seiner Ausrüstung noch Verbesserungen erfährt oder neue Fähigkeiten. Wie zum Beispiel Hummer fangen. Trotzdem bin ich immer noch in meinen Heimgewässern unterwegs. Warum? Zum einen ist es da leichter , neues Equipment zu testen und man rostet nicht ein, wie so einige Urlaubstaucher. Außerdem lernt man auch hier nette Leute kennen. Oder trifft sogar mal seinen Chef unter Wasser 😃

 Hemmoor 

Secret Spot in Osteuropa 

Oman 

  1. Vergleichen kann man imho keinen der vielen Spots , die ich betaucht habe. Sie unterscheiden sich zu sehr. Aber natürlich hat man seine Lieblinge. Ich kann jedem Taucher nur empfehlen, die heimischen Gewässer nicht zu unterschätzen und sich fit zu halten. Wenn man nur 2 Wochen im Jahr taucht, kann man nicht wirklich an seinen Skills arbeiten. Das sieht man leider sehr oft das da so mancher durch Korallenriffe durchpflügt. Was an warmen Urlaubsspots natürlich angenehm ist, das man auf dünne Neos umsteigen kann. Ich bin so viel beweglicher und fühle mich noch wohler.   Im Winter, wenn ich denn in Deutschland bin, gehe ich auch oft ins Hallenbad und trainiere dort. Je flacher die Tauchgänge sind, um so schwieriger ist es nämlich anständig zu tarieren. Fast jede Tauchschule bietet sowas zu günstigen Preisen an. Ich glaube das ich für 2 Stunden so um die 10 Euro zahlen muss. Wichtig ist dann natürlich die Materialpflege. Dazu werde ich demnächst mal was schreiben.

3 Kommentare zu „Urlaubstauchen vs. Tauchen in Deutschland

  1. Ich habe das Tauchen bei uns in Österreich im See gelernt und möchte diese Erfahrung nicht missen! Mein Instructor sagte damals: „Kannst im See tauchen, kannst überall tauchen!“

    Zugegeben komme ich nicht wirklich oft weg, also tauche ich zu 90 Prozent bei uns, meist im Attersee oder Wolfgangsee. Auch wenn es nicht bunt ist, oder eine Vielzahl an Unterwasserlebewesen vertreten sind, möchte ich die gigantischen Steilwände, die doch etwas frische Wassertemperatur und die Herausforderungen was Sicht betrifft, niemals eintauschen 🙂 Klar hat ein Meer seine Reize und ich stehe, nein ich liebe Wracks :-D, aber Tauchen in Österreich hat viel mehr Charme, als man meinen möchte 🙂

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    1. Es gibt nicht zu kalt, es gibt nur die falsche Klamotte. Trocki ist eigentlich fast schon Pflicht, auch wenn ich lieber Nass tauche. Ich habe meine ersten 100 TG nur im Kaltwasser bei teilweise miserablen Sichtverhältnissen absolviert. Deshalb musste ich das Navigieren lernen und das hilft einem auch im Urlaub. Entscheiden muss jeder selbst, aber gebt mal eurem See vor Ort eine Chance 😉

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      1. Das stimmt allerdings – es gibt nicht zu kalt 🙂 Aber wenn man die nötigen Vorsorgen beim Thema Anzug und Sicherheit bei den Geräten trifft, macht es genauso Spaß. Und ja, Trockentauchen ist nicht grad das gemütlichste auf der Welt, auch wenn man dabei schön trocken bleibt und es doch einigermaßen warm ist. Leider kennen nur allzu wenige die Vorteile, in einem See zu tauchen, bzw. zu lernen…

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