*unbezahlte Werbung, da Firmennamen genannt werden*
Madeira stand schon ewig auf meiner To-do-Liste. Vor ein paar Jahren hatte ich eine Doku über diese phantastische Insel gesehen und ab da stand fest: hinfliegen!
Ein Kollege von mir war dann dieses Jahr im Frühjahr dort und schickte mir ein paar Bilder und kurz darauf hatte ich dann schon gebucht.
Nach einer nicht enden wollenden Anreise (zweimal umsteigen), Übernachtung in Frankfurt und nicht transportierem Gepäck war ich endlich in Funchal gelandet. Die Fahrt zum Appartement war zum Glück nur 10 Minuten lang. Dort angekommen, ging es schnell noch zur Basis und dann was zu Essen und Trinken einkaufen.
Die Tauchbasis
Die Basis wird seit 1997 von Stefan Meier geführt und ist im Naturschutzgebiet gelegen. Es wird deutsch, englisch, niederländisch und portugiesisch gesprochen.
Für Leute mit Gehbehinderung ist die Basis leider nicht zu erreichen, es sind wie so oft im Süden viele Treppen, Absätze und schmale Zugänge die zur Basis führen. Der Fahrstuhl bringt da leider wenig. Aber das liegt natürlich auch an der Lage selbst, es gibt hier nunmal viel Steilküste und das behinderten gerecht zu gestalten, ist extrem schwierig.


Die Basis ist Ausgestattet mit 2 Kompressoren, einer für Nitrox, der andere für Pressluft.

Es gibt insgesamt 30 Stahltanks davon jeweils die Hälfte 10 Liter und dementsprechend die andere Hälfte 12 Liter Flaschen. Das gleiche gilt für die Nitrox Tanks! Für Taucher mit mehr Luftverbrauch stehen auch noch ein paar 15 Liter Tanks bereit.

Vor Tauchbeginn meldet man sich natürlich im Office an, wo Christina und Stefan das sagen haben. Danach gibt es oft vom Divemaster Tebbe ein ausführliches Basisbriefing.

Spülbecken (für alles was nicht aus Neopren ist) gibt es mehrere auf zwei Ebenen. Neopren wird extra mit einem Schlauch abgespült. Da alles Stahltanks sind, ist es natürlich nötig -und sinnvoll – diese nach dem Tauchen selber abzuspülen. Das gilt grundsätzlich für das ganze Equipment. Eine völlig richtige Herangehensweise, siehe auch meinen Beitrag zum Valet Diving





Trocknungsmöglichkeiten gibt es tagsüber draußen und für übernacht drinnen (abgeschlossen) .


Das Gerät baut man draußen ebenfalls auf zwei Ebenen auf Gummimatten auf, die ein Umherrollen der Tanks verhindern.

Wer außerhalb des Hausriffs tauchen will, muss das Basiseigene Aluminiumboot nutzen. Mit einem 300 PS Außenborder bestückt geht es mit insgesamt maximal 10 Tauchern plus Guides zu den Tauchspots.

Bonex Scooter kann man sich auch für 49 € mieten! Perfekt bei Strömung, oder wenn man es aus eigener Kraft nicht schafft, die etwas weiter entfernten Spots des Hausriffs zu erreichen.
Leihausrüstung wie BCDS, Atemregler und Anzüge sind natürlich vorhanden und auch immer maximal zwei Jahre ‚alt‘ und dementsprechend in Topzustand!


Kontakt:
Manta Diving Madeira
Rua Baden Powell
Hotel Sentido Galomar
9125-036 Caniço de Baixo – Madeira/Portugal
E-Mail: info@mantadiving.com
Tel.: 00351 291 935 588
ÖFFNUNGSZEITEN
Montag bis Samstag (Sonntags geschlossen)
Hauptsaison:
8.45 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Nebensaison:
8.45 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Saison: Vom 1. März bis 7. Januar
10 Monate geöffnet
Die Tauchplätze
Insgesamt gibt es 6 Tauchplätze, die von Land aus betaucht werden können; dazu kommen dann noch 10 Tauchplätze, die man mit dem Boot anfährt.
Stefan (der Eigentümer) und Christina managen jedes noch so große Problem mit links. Vielen lieben Dank nochmals an dieser Stelle!
Die Guides in Form von Divemastern und Instruktoren, die aus aller Welt kommen sind wirklich super nett und vor allem lustig. Noch wichtiger: sie wissen was sie tun und erkennen kleine Probleme schon im Ansatz. Anzeichen von Stress: Fehlanzeige!
Die Briefings waren allesamt hervorragend, ob nun auf deutsch oder englisch. Es blieben nie Fragen offen!
Kein Wunder das der Tauchbasen Award schon so 9x gewonnen wurde!
Eine wirklich tolle Basis, die ich absolut empfehlen kann!
Die Tage folgen dann noch Berichte über die jeweiligen Tauchspots


Ach ja Manta Diving, wir waren vor etwa 15 Jahren dort und wollten in diesem Jahr im September hinfliegen. Dummerweise kann ich da keine Ferien nehmen. Und im November ist Madeira nicht ideal.
Für nächstes Jahr versuchen wir unsere Ferien früh zu planen, damit es endlich klappt.
LikeLike
September und Oktober sind ideal, vor allem von den Außentemperaturen.
LikeGefällt 1 Person
Wir hatten Sorgen, dass es in Oktober schon zu kalt ist.
LikeLike
Ne, der Atlantik bleibt schon Recht lange warm, keine Sorge!
LikeGefällt 1 Person