Scubapro Duffle Bag 112L – Der ehrliche Test für Taucher (Preis-Leistungs-Tipp?)

Vergleich zur Savotta Keikka 80 Liter Tasche

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Leichte 112L Tauchtasche von Scubapro im Test: Passt die komplette Ausrüstung rein? Alle Vor- und Nachteile + Vergleich mit Savotta Keikka 80L.

Die Scuba Pro Tasche habe ich schon ein paar Jahre im Einsatz, wenn ich mich richtig erinnere, seit 2016. Zugegebenermaßen hat die Tasche sehr viel erlebt und deswegen sieht sie auch so aus, wie sie aussieht. Das ist kein Zeichen von Qualitätsmangel, sondern eher wie stark beansprucht, diese Tasche wurde. Vor allen Dingen beim Transport auf Flughäfen hat diese Tasche teilweise sehr gelitten, weil die Airlines damit nicht immer sehr pfleglich umgegangen sind. Diese Tasche ist locker zweimal um die Welt gereist und dafür sieht sie noch ziemlich gut aus.

Die Reißverschlüsse funktionieren immer noch einwandfrei, trotz der schlechten Behandlung an den Flughäfen und ordentlich Salzwasser Kontakt.

Die ganzen Patches habe ich drauf genäht, wo leichte Blessuren zu sehen waren. Die Savotta Keikka hat bisher nur zwei größere Reisen mitgemacht. Eine nach Ägypten und eine nach Japan. Hier sind noch keinerlei ‚Kriegswunden‘ zu sehen.

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Das ist natürlich zum einen der recht kurzen Einsatzdauer von vielleicht zwei Jahren geschuldet, aber auch natürlich dem viel robusteren Material. Ich werde sicherlich diesen Artikel in zwei Jahren nochmal bearbeiten und dann werde ich sehen, was die Tasche von Savotta wirklich kann. Ich muss sagen, dass ich beide Taschen sehr gerne habe. Die von ScubaPro, vor allen Dingen dann, wenn ich beim Tauchgepäck oder beim Reisegepäck wirklich auf jedes Gramm achten muss.

Die Keikka nehme ich, wenn es nicht wirklich auf ein paar Gramm zusätzlich ankommt. Das Gewicht der Tasche ist im Gegensatz zum Duffelbag von ScubaPro schon ordentlich höher, aber dafür auch bequemer zu tragen. Aber nun zum Vergleich.


Scubapro Duffle Bag 112L – Leicht, groß und erstaunlich günstig

Die Scubapro Duffle Bag mit 112 Litern Volumen richtet sich klar an Taucher, die eine einfache, große und vor allem leichte Transportlösung suchen. Für rund 70 € bekommst du hier eine Tasche, die sich bewusst auf das Wesentliche konzentriert: viel Platz, wenig Gewicht, solide Verarbeitung. Zumindest wenn man normal mit der Tasche umgeht.

Sämtliche Nähte sind sehr gut vernäht und das Gurtband der Griffe sind durchgehend und das macht das ganze sehr haltbar und robust.

Schön ist das der Bag von innen blau abgesetzt ist und man so Dinge besser findet, da sie sie farblich absetzen.

Mit gerade einmal 0,9 kg Eigengewicht gehört sie zu den leichtesten Taschen in dieser Größenklasse – ein echter Vorteil, wenn du regelmäßig fliegst und jedes Kilo zählt.


Technische Daten im Überblick

  • Volumen: 112 Liter
  • Maße: 80 × 40 × 35 cm
  • Gewicht: 0,9 kg
  • Material: 420D Nylon NT, 450D Ripstop, 600D Polyester
  • Innenfutter: 150D Polyester mit PU-Beschichtung
  • Reißverschluss: YKK 2-Wege (salzwasserbeständig)
  • Tragesystem: gepolsterter Schultergurt + Duffle-Griffe

Praxis-Test: Wie schlägt sich die Tasche im Taucher-Alltag?

Packvolumen & Handling

Das große Hauptfach mit U-förmigem Reißverschluss ist in der Praxis Gold wert. Du bekommst problemlos unter:

  • Jacket (BCD)
  • Atemregler
  • Neoprenanzug
  • Flossen
  • Maske + Zubehör
  • Zusätzlich noch Klamotten für den Alltag

Gerade beim Packen auf dem Boot oder im Hotel zeigt sich: weniger Fächer = schneller Zugriff. Aber auch ein wenig schlechtere Organisationsmöglichkeit


Gewicht & Reisen

Hier spielt die Tasche ihre größte Stärke aus.
Unter 1 kg Leergewicht bedeutet:

  • mehr Spielraum beim Fluggepäck
  • ideal als zusätzliche Tasche im Koffer
  • perfekt für Tauchreisen mit begrenztem Gepäcklimit

Material & Haltbarkeit

Der Materialmix ist clever gewählt:

  • leicht genug für Reisen
  • robust genug für regelmäßigen Einsatz

Aber: Das ist kein Hardcore-Outdoor-Material. Für den typischen Taucheinsatz (Boot, Strand, Hotel) reicht es völlig – für extremes Gelände eher nicht.


Schwächen, die du kennen solltest

  • Keine Polsterung → empfindliche Ausrüstung braucht ggf. Extra-Schutz
  • Keine Rollen → längere Strecken werden unbequem
  • Nicht wasserdicht → nur wasserabweisend
  • ungepolsterte Griffe und Tragegurt

Kurz gesagt:
Diese Tasche transportiert – sie schützt nicht.


Vergleich: Scubapro vs. Savotta Keikka 80L

Die Savotta Keikka 80L spielt in einer komplett anderen Liga – sowohl preislich als auch technisch.

Die Unterschiede auf den Punkt gebracht:

Scubapro Duffle 112L

  • ultraleicht
  • riesiges Volumen
  • günstig
  • ideal für Taucher & Reisen

Savotta Keikka 80L

  • extrem robust (Cordura, militärischer Standard)
  • deutlich schwerer
  • kleineres Volumen
  • doppelt so schwer (ohne Zubehör 1900g)
  • 3× so teuer

Den ausführlichen Savotta Keikka Test gibt es Hier nachzulesen


Für wen lohnt sich welche Tasche?

Scubapro Duffle Bag 112L

Perfekt für dich, wenn:

  • du Tauchreisen machst
  • Gewicht eine große Rolle spielt
  • du eine günstige, funktionale Lösung suchst

Savotta Keikka 80L

Sinnvoll, wenn:

  • du maximale Robustheit brauchst
  • du auch außerhalb vom Tauchen unterwegs bist (Outdoor)
  • dir Gewicht egal ist

Fazit – klare Empfehlung für Taucher

Die Scubapro Duffle Bag ist kein Premium-Produkt – und genau das ist ihre Stärke.

Du bekommst:

  • sehr viel Volumen
  • extrem wenig Gewicht
  • solide Qualität zum fairen Preis

Für die meisten Taucher ist das genau das, was sie brauchen.

Preis-Leistungs-Sieger für Reisen und Alltagseinsatz

Wenn du allerdings eine Tasche suchst, die auch nach Jahren im härtesten Einsatz noch aussieht wie neu, dann führt kein Weg an Savotta vorbei – kostet aber eben auch ein Vielfaches.


Fazit: wenn ich beide Taschen miteinander vergleiche: beide Taschen haben ihre Stärken und Schwächen. Keine von beiden ist schlecht, ich mag persönlich die Savotta-Tasche etwas lieber, weil sie einfach wesentlich robuster ist und man sie besser tragen kann, gerade wenn sie schwer bepackt ist. Obwohl die Tasche von Savotta nur 80 Liter fasst, geht dort unfassbar viel rein. Und man merkt kaum, dass die Tasche von Scubapro 32 Liter mehr fast als die von Savotta.

Auch dass die Keikka besser gepolstert ist und so mein teures Equipment wesentlich besser schützt, gefällt mir natürlich außerordentlich gut. Allerdings: wenn man die ScubaPro Tasche gut packt mit Verstand, ist mir auch noch nie etwas kaputt gegangen, obwohl man auf den Fotos ja sehen kann, dass diese Tasche schon viel mitgemacht hat. Ich werde weiterhin beide benutzen. Je nachdem, wie ich schon erwähnt hatte, wenn es mal auf ein paar Gramm mehr ankommt, wird sehr wahrscheinlich die ScubaPro meine erste Wahl sein. Ansonsten die von Savotta.

Ich kann beide Taschen uneingeschränkt empfehlen. Jeder muss natürlich wissen, welche Einsatzgebiete er für seine Tasche ausgewählt hat. Wer mehr was Multifunktionelles haben möchte mit ordentlich Organisationsfächern innen und außen da ist natürlich die Keikka groß im Kurs. Wenn man nur damit reist, reicht auch die wesentlich günstigere ScubaPro Tasche.

Was nutzt Du für Deine Tauchreisen? Schreib es in die Kommentare

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