Divevolk SeaTouch 4 Max Plus – Lohnt sich das Unterwassergehäuse?

*unbezahlte Werbung da Firmennamen genannt werden und wegen Verlinkung*

English version down below

Auf Okinawa hatte ich endlich die Zeit, das Gehäuse von Divevolk ausgiebig zu testen, das ich kurz vorher hier gekauft hatte. Insgesamt war es bei gut 50 Tauchgängen dabei.

Ich hatte mir auch das Tray dazu gekauft um es besser zu bedienen und halten zu können. Eine gute Entscheidung. Auch das Befestigen während des Tauchgangs ist so viel einfacher, da ich einen Karabiner pro Seite befestigen konnte und den jeweils an einem D-Ring befestigt habe. Das Handy ist einfach in dem Gehäuse unterzubringen.

Zwei Rändelschrauben an der schmalen Seite öffnen und das Handy mit derm passenden Einschub reinschieben, Schrauben wieder festziehen und das war’s schon.An der Oberfläche war es super einfach, das Handy in den Kamera Modus zu bringen. Ab 8 Meter war es für mich sehr nervig. Deshalb sollte man den Kamera Modus auf  „always on“ stellen und hat dann seine Ruhe.

Die Zoom Funktion war super einfach zu bedienen, als würde man an Land das Handy nutzen. Ebenso ging es sehr einfach, zwischen Kamera und Video Aufnahme zu wechseln.

Ich hatte mein „altes“ S21 Ultra benutzt und bin ziemlich zufrieden mit der Qualität. Klar, man muss jedes Bild nachbearbeiten aber das ist für mich kein Hexenwerk.Auch nach all den Tauchgängen ist für mich keine nennenswerten Gebrauchsspuren erkennbar. Gerade Kratzer vor der Linse wären ärgerlich gewesen. Dafür kann man sich aber auch einen extra Schutz aus Neopren kaufen. Macht wahrscheinlich Sinn.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden, da das Gehäuse mit entsprechend guter Handy Kamera schon wesentlich besser ist, als die GoPro.

Auch kostentechnisch ist man wesentlich besser bedient, zumal jeder ein Handy hat und es auch mit dem Divevolk Gehäuse nutzen kann.

Ich denke wenn man zu dem Tray noch Lampen nutzt, wird die Qualität wesentlich besser.

Zu einer richtigen Kamera fehlt natürlich noch einiges, logisch. Für Taucher und Schnorchler ist das aber schon ziemlich gut und vor allem günstig.

Für wen lohnt sich das Divevolk SeaTouch?

Das Divevolk SeaTouch Handygehäuse ist meiner Meinung nach vor allem für Taucher interessant, die gerne Unterwasserfotos machen möchten, dafür aber nicht gleich mehrere tausend Euro in eine komplette Kameraausrüstung investieren wollen.

Denn wer sich ernsthaft mit Unterwasserfotografie beschäftigt, merkt relativ schnell, dass die Kosten ziemlich schnell steigen können. Eine vernünftige Kamera ist nur der Anfang. Dazu kommen ein passendes Unterwassergehäuse, Blitzgeräte oder Videolampen, Auftriebskörper und jede Menge weiteres Zubehör. Da landet man sehr schnell in einem ordentlichen vierstelligen Bereich.

Und genau hier sehe ich die große Stärke des Divevolk SeaTouch.

Wer gerade erst mit der Unterwasserfotografie anfängt und noch gar nicht weiß, ob dieses Hobby wirklich etwas für ihn ist, bekommt damit eine vergleichsweise günstige Möglichkeit, es einfach einmal auszuprobieren. Das Smartphone ist schließlich meistens bereits vorhanden und wird mit dem SeaTouch zur Unterwasserkamera. Man muss also nicht sofort eine komplette Kameraausrüstung kaufen, nur um herauszufinden, ob einem das Fotografieren unter Wasser überhaupt Spaß macht.

Dabei sollte man das SeaTouch auch nicht schlechter machen, als es ist. Man kann damit durchaus gute Fotos machen. Gerade bei guten Sichtverhältnissen, ausreichend vorhandenem Licht und einem passenden Motiv entstehen durchaus ansprechende Aufnahmen. Für Urlaubstauchgänge, Erinnerungsfotos oder die ersten Schritte in der Unterwasserfotografie ist das Konzept deshalb absolut sinnvoll.

Natürlich hat das Ganze auch seine Grenzen. Wer bereits Erfahrung mit Unterwasserfotografie hat und genau weiß, was er von seiner Ausrüstung erwartet, wird mit dem Divevolk SeaTouch irgendwann nicht mehr zufrieden sein. Bei anspruchsvoller Makrofotografie, schwierigen Lichtverhältnissen oder einer aufwendigen Lichtführung bieten eine richtige Kamera und ein professionelles Unterwassergehäuse einfach wesentlich mehr Möglichkeiten.

In diesem Fall würde ich das Geld lieber sparen und in die eigene Ausrüstung investieren. Ein zweiter Blitz, eine bessere Beleuchtung, zusätzliche Auftriebskörper oder anderes Zubehör können bei einer ambitionierten Unterwasserkamera deutlich mehr bringen als der Wechsel auf ein anderes Smartphone-Gehäuse.

Für mich ist deshalb die Frage nicht, ob das Divevolk SeaTouch eine professionelle Unterwasserkamera ersetzen kann. Das kann es nicht. Die interessantere Frage ist, ob man mit dem SeaTouch einen unkomplizierten und vergleichsweise günstigen Einstieg in die Unterwasserfotografie bekommt.

Und diese Frage würde ich klar mit Ja beantworten.

Wer zunächst einmal ausprobieren möchte, ob ihm die Unterwasserfotografie Spaß macht, ohne dafür direkt einen vierstelligen Betrag auszugeben, ist mit dem Divevolk SeaTouch meiner Meinung nach gut beraten. Wer dagegen schon ambitioniert fotografiert und genau weiß, was er braucht, sollte das Geld lieber zurücklegen und in hochwertigeres Zubehör für eine richtige Kameraausrüstung investieren.

Kurz gesagt: Das Divevolk SeaTouch ist kein Ersatz für eine professionelle Unterwasserkamera. Es ist eine interessante Möglichkeit, herauszufinden, ob man überhaupt eine solche Kamera braucht.

Divevolk SeaTouch 4 Max Plus – Is the underwater housing worth it?

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On Okinawa I finally had the time to test the Divevolk housing extensively. I used it on a good 50 dives and also bought the tray to make it easier to use. A good decision. I bought it right here.

Attaching it during the dive is also much easier, as I was able to attach one carabiner per side and attach it to a D-ring, and the cell phone is easy to store in the case.

Open two knurled screws on the narrow side and slide the phone in with the appropriate slot, tighten the screws again and that’s it.on the surface it was super easy to put the phone in camera mode. From 8 meters it was very annoying for me. That’s why you should set the camera mode to „always on“ and then you have peace of mind.

The zoom function was super easy to use, just as if you were using the cell phone on land. It was also very easy to switch between camera and video recording. I had been using my „old“ S21 Ultra and am pretty happy with the quality. Sure, you have to post-process every picture, but that’s not rocket science for me, and even after all the dives I haven’t noticed any significant signs of use.

Scratches in front of the lens would have been annoying. But you can also buy extra neoprene protection for this. Probably makes sense.

All in all, I am very satisfied, as the housing with a good cell phone camera is already much better than the GoPro.

In terms of cost, you are also much better served, especially since everyone has a cell phone and can also use it with the Divevolk housing.

I think if you use lamps in addition to the tray, the quality will be much better.

Naturally, there is still a lot missing from a real camera. But for divers and snorkelers, this is already pretty good and, above all, inexpensive.

Who is the Divevolk SeaTouch for?

In my opinion, the Divevolk SeaTouch smartphone housing is particularly interesting for divers who want to take underwater photos but don’t want to spend several thousand euros on a complete camera setup right away.

Anyone who gets seriously into underwater photography will quickly realize that the costs can add up very fast. A decent camera is only the beginning. You also need a suitable underwater housing, strobes or video lights, buoyancy arms and floats, and plenty of other accessories. Before you know it, you’re looking at a serious four-figure investment.

And this is where I see the real strength of the Divevolk SeaTouch.

If you’re just getting started with underwater photography and aren’t sure yet whether it’s really something you want to pursue, the SeaTouch gives you a relatively affordable way to try it out. Your smartphone is probably already in your pocket, and with the SeaTouch it becomes an underwater camera. You don’t have to buy a complete camera system just to find out whether you actually enjoy taking photos underwater.

That doesn’t mean you should underestimate what the SeaTouch can do. You can take good photos with it. Especially in good visibility, with plenty of available light and a suitable subject, the results can be surprisingly good. For vacation diving, documenting your dives, taking memories home, or simply getting your first experience with underwater photography, the concept makes a lot of sense.

Of course, the SeaTouch also has its limitations. If you already have experience with underwater photography and know exactly what you expect from your equipment, you will eventually reach those limits. When it comes to demanding macro photography, difficult lighting conditions or sophisticated lighting setups, a dedicated camera combined with a professional underwater housing simply offers considerably more possibilities.

In that situation, I would rather save the money and invest it in my existing or future camera setup. A second strobe, better lighting, additional buoyancy equipment or other accessories can make a much bigger difference to an advanced underwater photography system than switching to another smartphone housing.

For me, therefore, the question isn’t whether the Divevolk SeaTouch can replace a professional underwater camera. It can’t. The more interesting question is whether it provides an uncomplicated and relatively affordable way to get started with underwater photography.

And to that question, my answer is a clear yes.

If you want to find out whether underwater photography is really something you enjoy without immediately spending four figures on a camera system, I think the Divevolk SeaTouch is a very good option. If you’re already an ambitious underwater photographer and know exactly what you need, however, I’d recommend saving the money and investing in higher-quality equipment for a dedicated camera system instead.

In short: The Divevolk SeaTouch isn’t a replacement for a professional underwater camera. It’s an interesting way to find out whether you actually need one.

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