Unsere erste Woche allein

Nun sind wir seit knapp einer Woche auf uns allein gestellt. Hannes ist nach Kapstadt geflogen und wir stehen da mit unserem Talent. Die ersten beiden Tage war es sehr ruhig. Kurzzeitig dachten wir schon das Telefon sei defekt. Kein Anruf, keine SMS, keine Mail. Nichts. Also verbrachten wir die Zeit mit essen, schlafen und schwimmen. Und natürlich regelmäßigen Blicken auf das Telefon.

Dann endlich ging es los. Die erste Buchung kam rein. Und es kam wie es kommen musste, wir haben vergessen das Villenmeeting zu vereinbaren. Kleinigkeit. Hier lernen wir ja nur unsere Gäste kennen, checken die Größen und erledigen mit ihnen den Papierkram. Uns blieb nun nichts anderes übrig als uns überraschen zu lassen wer da wohl vor uns stehen wird. Mittlerweile sind wir aber Profis in ablenken und ausbügeln geworden somit haben wir die Situation ziemlich gut gemeistert. An den nächsten Tagen haben wir natürlich keinen Villentermin mehr vergessen und waren gut auf die nächsten Gäste vorbereitet. 

Nach 3 gut gebuchten Tauchtagen hatten wir den heutigen Vormittag frei und sind nach Dibba gefahren. 

Unser roter PS-Bolide macht derzeit beim starten einige zicken. Das heißt für uns, Motorhaube auf, raus aus dem Wagen, an der Batterie ruckeln, zurück in den Wagen und versuchen zu starten. Gerne wiederholen wir Spiel, mehrfach, bei über 40 Grad. Dann ging es für uns über die Berge, Jaleel immer an unserer Seite, bis nach Dibba. Dort angekommen mussten wir tanken, Motoröl besorgen, die Jungs zum Friseur und ich Kaffee trinken. Die Zeit verging wie im Flug. Wir werden Dibba auf jedenfall noch einen weiteren Besuch abstatten. 

Zurück ging es wieder über die Berge. Wer mal die Serpentinen nach Port Valdemossa (Mallorca) oder Alaro (Mallorca) gefahren ist, kann erahnen wie sich diese 5 Kilometer Bergmassiv vor uns erstrecken. 
Unser nächster Termin in Zighy Bay erwartet uns. Deutsche, die gerne vorab die Basis besichtigen wollen. Kein Problem. Bestens gelaunt ging es danach zur Stärkung in die Katine, umziehen und wieder zurück zur Tauchbasis (nach x-maligen raus aus dem Wagen, an der Batterie ruckeln, rein in den Wagen) um die nächste Ausfahrt vorzubereiten. Jaleels kurzer aber treffender Kommentar nach der Ankunft : „Where is the ice?!“ brachte uns dann doch kurz ins stocken. Könnte es sein, dass wir vergessen haben das täglich benötigte Eis für kalte Getränke zu besorgen? Ähm, ja….also rein in Wagen, an der Batterie ruckeln, raus aus dem Wagen, zurück zum Staffdorf, Motor laufen lassen ( 😉) , Eis besorgen und zurück zur Basis. Ich weiß nun zum einen wie schnell der Wagen fährt und zum anderen was wir auch nicht mehr vergessen werden…

P.S: mittlerweile habe ich den Wagen repariert. ..

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