English Version down below
Japan ist ein faszinierendes Reiseland. Es verbindet jahrhundertealte Traditionen mit einer hochmodernen Gesellschaft, außergewöhnlicher Technik und einer ganz eigenen Alltagskultur.
Wer Japan besucht, merkt allerdings schnell, dass dort einige Regeln gelten, die sich deutlich von unseren europäischen Gewohnheiten unterscheiden. Vieles davon ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern beruht auf gesellschaftlichen Konventionen, gegenseitiger Rücksichtnahme und Respekt.
Dabei geht es nicht darum, als Tourist alles perfekt zu machen. Japaner erwarten normalerweise nicht, dass ausländische Besucher sämtliche kulturellen Feinheiten kennen. Allerdings wird es durchaus geschätzt, wenn man sich mit den örtlichen Gepflogenheiten beschäftigt und versucht, sich entsprechend zu verhalten.
Dieser Ratgeber soll dir dabei helfen, typische Fettnäpfchen zu vermeiden und Japan nicht nur als Tourist, sondern mit etwas mehr Verständnis für Land und Leute zu erleben.
1. Begrüßung und Umgang mit Menschen
Der Umgang miteinander ist in Japan häufig etwas zurückhaltender als in Deutschland. Höflichkeit, gegenseitiger Respekt und die Wahrung des persönlichen Raums spielen eine wichtige Rolle.
Do
- Leicht verbeugen: Eine kleine Verbeugung mit dem Kopf reicht als Tourist völlig aus. Du musst keine komplizierten Verbeugungsregeln lernen.
- Freundlich grüßen: Ein freundliches „Konnichiwa“ (Guten Tag) oder „Arigatō gozaimasu“ (Vielen Dank) kommt gut an.
- Höflich bleiben: Auch wenn etwas nicht funktioniert oder du etwas nicht verstehst, solltest du ruhig und freundlich bleiben.
- Geduld haben: Wenn es Sprachprobleme gibt, hilft es meistens, langsam zu sprechen oder eine Übersetzungs-App zu verwenden.
- Persönlichen Abstand respektieren: Körperkontakt ist im öffentlichen Alltag weniger selbstverständlich als in Deutschland.
Don’t
- Nicht ungefragt umarmen oder Menschen zur Begrüßung küssen.
- Nicht laut oder aggressiv auftreten.
- Nicht mit dem Finger auf Menschen zeigen.
- Nicht erwarten, dass jeder Englisch spricht.
- Nicht davon ausgehen, dass ein Lächeln automatisch Zustimmung bedeutet.
Mein Tipp: Lerne zumindest fünf japanische Wörter. Das verändert häufig schon die Atmosphäre einer Begegnung.
| Japanisch | Bedeutung |
| Konnichiwa | Guten Tag |
| Arigatō gozaimasu | Vielen Dank |
| Sumimasen | Entschuldigung / Verzeihung |
| Onegaishimasu | Bitte |
| Hai | Ja |
Besonders wichtig ist „Sumimasen“. Du kannst es verwenden, wenn du jemanden ansprechen möchtest, dich entschuldigst oder dich bemerkbar machen willst.
2. Öffentliche Verkehrsmittel – Ruhe ist angesagt
Japan verfügt über eines der beeindruckendsten öffentlichen Verkehrssysteme der Welt. Gerade in Tokio und Osaka fahren Züge und U-Bahnen in einer Präzision, die man als deutscher Bahnreisender manchmal kaum glauben kann.
Gleichzeitig gelten in öffentlichen Verkehrsmitteln klare Verhaltensregeln.
Do
- In der Warteschlange bleiben: An vielen Bahnsteigen gibt es Markierungen, wo sich die Fahrgäste anstellen sollen.
- Erst aussteigen lassen, dann einsteigen.
- Das Smartphone auf lautlos stellen.
- Gespräche möglichst leise führen.
- Rucksäcke in vollen Zügen abnehmen und vor dem Körper tragen.
- Sitzplätze für ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit Behinderung freigeben.
- Große Gepäckstücke möglichst vermeiden oder entsprechende Gepäckservices nutzen.
- Auf den letzten Zug achten. Gerade in Großstädten fahren viele Linien nachts nicht durchgehend.
Don’t
- Nicht laut telefonieren.
- Keine Musik oder Videos ohne Kopfhörer abspielen.
- Nicht drängeln oder sich an der Warteschlange vorbeischieben.
- Nicht mit großen Koffern die Türen und Gänge blockieren.
- Nicht essen, wenn es sich um eine volle lokale U-Bahn handelt.
- Nicht die Füße auf gegenüberliegende Sitze legen.
Eine Besonderheit: Im Shinkansen, also dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug, ist Essen durchaus üblich. Ein Bento gehört dort sogar zum Reiseerlebnis. Das ist etwas anderes als in einer überfüllten U-Bahn.
Ein weiterer Punkt: In Japan gibt es sogenannte Priority Seats. Diese sind für Menschen gedacht, die einen Sitzplatz besonders benötigen. Es ist nicht nur eine nette Geste, diese freizugeben, sondern ein wichtiger Bestandteil der Rücksichtnahme.
3. Essen und Trinken – Japan hat seine eigenen Regeln
Die japanische Esskultur ist ausgesprochen vielfältig. Von kleinen Ramen-Läden über Sushi-Restaurants bis hin zu traditionellen Izakayas gibt es viel zu entdecken.
Allerdings unterscheiden sich die Tischmanieren teilweise deutlich von europäischen Gewohnheiten.
Do
- Vor dem Essen „Itadakimasu“ sagen. Das drückt Dankbarkeit für die Mahlzeit aus.
- Nach dem Essen „Gochisōsama deshita“ sagen.
- Reis- und Suppenschalen darfst du in vielen Situationen zum Essen anheben.
- Nudeln wie Ramen, Soba oder Udon darfst du hörbar schlürfen.
- Sushi darf mit den Fingern oder Stäbchen gegessen werden.
- Bei gemeinschaftlichen Gerichten möglichst die dafür vorgesehenen Servierstäbchen benutzen.
- Essen möglichst vollständig aufessen.
- In kleinen Restaurants auf die Hinweise des Personals achten.
Don’t
- Stäbchen senkrecht in eine Reisschale stecken.
- Mit Stäbchen auf andere Personen zeigen.
- Essen direkt von Stäbchen zu Stäbchen weiterreichen.
- Mit den Stäbchen in der Schüssel herumstochern.
- Stäbchen über dem Essen kreisen lassen, während du überlegst, was du nehmen möchtest.
- Stäbchen ablecken.
- Essen mit den Stäbchen aufspießen, wenn es sich vermeiden lässt.
Warum ist das Stecken der Stäbchen in Reis so problematisch?
Diese Geste erinnert an buddhistische Totenrituale, bei denen Reis mit senkrecht hineingesteckten Räucherstäbchen dargebracht wird. Deshalb gilt sie beim Essen als ausgesprochen unpassend.
Sushi – ein paar Besonderheiten
Sushi ist nicht kompliziert, aber es gibt einige kleine Feinheiten:
- Sojasauce sparsam verwenden.
- Wenn möglich, nur die Fischseite in die Sojasauce tauchen.
- Wasabi nicht automatisch in die Sojasauce mischen. Bei hochwertigem Sushi wird die Wasabi-Menge häufig bereits vom Koch abgestimmt.
- Ingwer zwischen den verschiedenen Sushi-Sorten essen, nicht zusammen mit dem Sushi.
Du musst dich allerdings nicht verrückt machen. In einem Kaiten-Sushi-Restaurant (Running Sushi) geht es wesentlich lockerer zu als an einer traditionellen Sushi-Theke.
Ramen und Nudeln
Hier gibt es eine Besonderheit, die viele Europäer überrascht: Schlürfen ist ausdrücklich erlaubt und durchaus üblich.
Du musst es nicht nachmachen. Aber du solltest dich auch nicht daran stören, wenn dein Tischnachbar seine Nudeln lautstark genießt.
Essen auf der Straße
In Japan ist es in vielen Gegenden nicht gern gesehen, während des Laufens zu essen.
Das gilt besonders für belebte Einkaufsstraßen und touristische Orte.
Besser:
- Vor dem Geschäft oder an einem ausgewiesenen Platz stehen bleiben.
- Essen direkt beim Verkaufsstand verzehren, wenn dafür ein Bereich vorgesehen ist.
- Verpackungen anschließend mitnehmen.
Das ist allerdings keine landesweit einheitliche Verbotsregel. Es gibt durchaus Orte, an denen Streetfood ausdrücklich zum Erlebnis gehört.
4. Trinkgeld – in Japan nicht üblich
Das ist für deutsche Reisende eine der einfachsten Regeln:
In Japan gibt man normalerweise kein Trinkgeld.
Weder im Restaurant noch im Taxi oder Hotel wird ein zusätzliches Trinkgeld erwartet.
Do
- Den Rechnungsbetrag bezahlen.
- Bei Bedarf freundlich Danke sagen.
- Geld möglichst in die dafür vorgesehene Schale an der Kasse legen.
- Bei besonderen Dienstleistungen höflich seine Wertschätzung ausdrücken.
Don’t
- Nicht einfach Geld auf dem Tisch liegen lassen.
- Nicht versuchen, dem Kellner Trinkgeld aufzudrängen.
- Nicht davon ausgehen, dass schlechter Service vorliegt, wenn niemand Trinkgeld erwartet.
In manchen Hotels und gehobenen Einrichtungen gibt es Servicegebühren. Diese sind dann bereits auf der Rechnung ausgewiesen.
5. Schuhe ausziehen – eine der wichtigsten Regeln
Wenn du Japan besuchst, wirst du regelmäßig auf Situationen treffen, in denen du deine Schuhe ausziehen musst.
Das betrifft nicht nur private Wohnungen, sondern auch:
- Traditionelle Ryokans.
- Bestimmte Restaurants.
- Tempel und Schreine.
- Manche Umkleidebereiche.
- Traditionelle Unterkünfte mit Tatami-Matten.
Do
- Auf entsprechende Hinweisschilder achten.
- Schuhe am Eingangsbereich ausziehen.
- Schuhe ordentlich abstellen.
- Gegebenenfalls bereitgestellte Hausschuhe benutzen.
- Auf Tatami-Matten grundsätzlich keine normalen Schuhe oder Hausschuhe tragen.
- Auf saubere und möglichst vorzeigbare Socken achten.
Don’t
- Nicht mit Straßenschuhen in einen Bereich laufen, in dem sie ausgezogen werden müssen.
- Nicht vergessen, Toilettenhausschuhe wieder auszuziehen.
- Nicht mit Toilettenhausschuhen zurück in den Wohn- oder Restaurantbereich gehen.
Ein typischer Anfängerfehler: In vielen japanischen Unterkünften gibt es separate Toilettenhausschuhe. Diese sind ausschließlich für das Badezimmer gedacht. Wer damit anschließend wieder durch das Zimmer läuft, hat einen klassischen Fauxpas produziert.
Ein Tipp: Schuhe mit Schnürsenkeln sind auf einer Japanreise manchmal ziemlich unpraktisch. Wenn du häufig Restaurants, Tempel und traditionelle Unterkünfte besuchst, sind Schuhe, die sich schnell an- und ausziehen lassen, eine gute Wahl.
6. Tempel und Schreine – Respekt vor Religion und Tradition
Japan hat eine besondere religiöse Kultur. Shintoismus und Buddhismus prägen das Land seit Jahrhunderten. Viele Tempel und Schreine sind gleichzeitig religiöse Orte, historische Sehenswürdigkeiten und beliebte Fotomotive.
Hier solltest du besonders aufmerksam sein.
Der Unterschied zwischen Tempel und Schrein
- Schrein (Jinja): Gehört zum Shintoismus. Typisches Erkennungszeichen ist das Torii.
- Tempel (Tera): Gehört zum Buddhismus. Häufig findest du dort Buddha-Statuen und Räucherstäbchen.
Do
- Ruhig und respektvoll verhalten.
- Vorhandene Hinweisschilder beachten.
- Beim Betreten eines Schreins gegebenenfalls eine kleine Verbeugung machen.
- Wenn du das traditionelle Reinigungsbecken benutzen möchtest, die vorgesehene Reihenfolge beachten.
- Bei religiösen Zeremonien Abstand halten.
- Schuhe ausziehen, wenn es verlangt wird.
- Fotografieren, sofern es erlaubt ist.
Don’t
- Nicht auf religiöse Gegenstände klettern.
- Keine Opfergaben oder Gegenstände ungefragt anfassen.
- Nicht in abgesperrte Bereiche gehen.
- Nicht laut telefonieren.
- Keine Fotos machen, wenn es ausdrücklich verboten ist.
- Keine religiösen Zeremonien stören.
Wie verhält man sich am Schrein?
Wenn du einen Shinto-Schrein besuchst, kannst du folgende traditionelle Vorgehensweise beobachten:
- Vor dem Torii kurz verbeugen.
- Möglichst nicht genau in der Mitte des Weges laufen, da dieser traditionell als Weg der Gottheit gilt.
- Am Reinigungsbecken Hände und gegebenenfalls Mund reinigen.
- Am Gebetsbereich eine kleine Geldspende in die dafür vorgesehene Box geben.
- Zweimal verbeugen, zweimal klatschen, beten und anschließend noch einmal verbeugen.
Bei buddhistischen Tempeln wird normalerweise nicht geklatscht. Dort stehen stille Gebete und andere religiöse Rituale im Vordergrund.
Du musst als Tourist nicht an jedem Ritual teilnehmen. Beobachten und respektvolles Verhalten reichen vollkommen aus.
7. Onsen und Sento – Baden nach japanischer Art
Ein Besuch in einem japanischen Onsen gehört für viele Reisende zu den schönsten Erlebnissen des Landes.
Allerdings gibt es hier einige Regeln, die du unbedingt kennen solltest.
Ein Onsen ist ein Bad mit natürlichem Thermalwasser. Ein Sento ist ein öffentliches Badehaus, das normalerweise mit erhitztem Leitungswasser betrieben wird.
Do
- Vor dem Betreten des Badebereichs die Schuhe ausziehen.
- Sich vollständig entkleiden, sofern es sich um ein traditionelles geschlechtergetrenntes Bad handelt.
- Den Körper vor dem Baden gründlich waschen.
- Auf den bereitgestellten Hockern sitzen und sich abduschen.
- Shampoo und Seife vollständig abspülen.
- Lange Haare zusammenbinden.
- Handtücher außerhalb des Beckens lassen.
- Ruhig und entspannt bleiben.
Don’t
- Nicht mit Badekleidung in ein traditionelles Onsen gehen.
- Nicht ungewaschen ins Wasser steigen.
- Keine Handtücher ins Wasser legen.
- Nicht schwimmen oder herumplanschen.
- Nicht laut sprechen.
- Keine Fotos machen.
- Kein Smartphone in den Badebereich mitnehmen.
Was ist mit Tätowierungen?
Tätowierungen waren in Japan historisch mitunter mit der organisierten Kriminalität verbunden. Deshalb gibt es noch immer Onsen, die Menschen mit sichtbaren Tätowierungen den Zutritt verweigern.
Allerdings verändert sich die Situation.
Viele moderne Onsen und Sento sind inzwischen toleranter. Einige akzeptieren Tätowierungen generell, andere erlauben kleine Tattoos, wenn sie abgedeckt werden.
Mein Tipp: Vorher auf der Internetseite des jeweiligen Onsen nachschauen oder direkt nachfragen.
Private Badebereiche, sogenannte Kashikiri-Buro, sind ebenfalls eine gute Alternative.
8. Müll und Sauberkeit – eine Besonderheit Japans
Eine Sache fällt vielen Besuchern sofort auf: Japan ist in vielen Städten ausgesprochen sauber. Gleichzeitig gibt es erstaunlich wenige öffentliche Mülleimer.
Das wirkt zunächst widersprüchlich.
Der Grund liegt unter anderem darin, dass es in Japan üblich ist, seinen eigenen Müll wieder mitzunehmen und später ordnungsgemäß zu entsorgen.
Do
- Kleine Mülltüte im Rucksack mitführen.
- Verpackungen mitnehmen.
- Müll entsprechend den örtlichen Vorgaben trennen.
- Flaschen und Dosen in die dafür vorgesehenen Behälter werfen.
- Müll möglichst dort entsorgen, wo du ihn gekauft hast, sofern entsprechende Behälter vorhanden sind.
Don’t
- Keine Verpackungen auf die Straße werfen.
- Keine Zigarettenstummel auf den Boden werfen.
- Müll nicht einfach neben einen überfüllten Mülleimer stellen.
- Keine Lebensmittelreste in fremde Behälter werfen.
Ein praktischer Tipp: Kauf dir in einem japanischen Supermarkt ein paar kleine Müllbeutel. Das erleichtert den Alltag enorm.
9. Fotografieren – nicht alles ist ein Fotomotiv
Japan ist für Fotografen ein Paradies. Traditionelle Architektur, Neonlichter, Tempel, Landschaften und das alltägliche Leben bieten unzählige Motive.
Allerdings gibt es gerade in touristischen Gebieten zunehmend Konflikte zwischen Einheimischen und Besuchern.
Do
- Vor dem Fotografieren von Personen um Erlaubnis fragen.
- Verbotsschilder beachten.
- Private Grundstücke respektieren.
- In Restaurants fragen, ob Fotografieren erlaubt ist.
- Bei religiösen Einrichtungen auf die örtlichen Regeln achten.
- Andere Menschen nicht beim Beten oder bei privaten Aktivitäten stören.
Don’t
- Keine Menschen ungefragt aus nächster Nähe fotografieren.
- Keine Geishas oder Maikos bedrängen.
- Nicht mitten auf Straßen oder Wegen stehen bleiben, um Fotos zu machen.
- Nicht in private Gärten oder Grundstücke eindringen.
- Keine Fotos in Umkleiden oder Badebereichen machen.
- Nicht einfach mit der Kamera in Geschäfte hineinhalten.
Besonders wichtig: Gion in Kyoto
Im traditionellen Viertel Gion gab es wiederholt Probleme mit Touristen, die Geishas und Maikos auf der Straße bedrängt oder ohne Rücksicht fotografiert haben.
In bestimmten Bereichen wurden deshalb Einschränkungen und Verbote für Touristen eingeführt.
Hier gilt: Menschen sind keine Sehenswürdigkeiten.
Das gilt übrigens genauso für die Einwohner kleinerer Orte auf Okinawa.
10. Einkaufen und Bezahlen
Japan ist ein großartiges Einkaufsland. Besonders interessant sind die kleinen Convenience Stores, die sogenannten Konbini.
Dazu gehören beispielsweise:
- 7-Eleven.
- FamilyMart.
- Lawson.
Hier findest du Getränke, Snacks, warme Mahlzeiten, Süßigkeiten und viele Dinge des täglichen Bedarfs.
Do
- Beim Bezahlen das Geld in die dafür vorgesehene Schale legen, wenn eine vorhanden ist.
- Waren vorsichtig behandeln.
- In der Schlange warten.
- Einkaufstüten gegebenenfalls bezahlen.
- Bei Tax-Free-Einkäufen die entsprechenden Vorgaben beachten.
Don’t
- Nicht einfach Waren öffnen und probieren, bevor du sie bezahlt hast.
- Nicht in Geschäften essen, wenn das nicht vorgesehen ist.
- Nicht unnötig lange den Kassenbereich blockieren.
- Nicht davon ausgehen, dass überall Kreditkarten akzeptiert werden.
Bargeld: Auch wenn Japan zunehmend digital bezahlt, solltest du immer etwas Bargeld dabeihaben. Gerade kleinere Restaurants, lokale Geschäfte und abgelegene Orte können weiterhin Bargeld bevorzugen.
Geschenke und Souvenirs
Wenn du jemandem ein Geschenk überreichst, ist es höflich, es mit beiden Händen zu übergeben.
Das gilt insbesondere bei etwas förmlicheren Begegnungen.
11. Rauchen und Alkohol in der Öffentlichkeit
Auch hier gibt es Unterschiede zu Deutschland.
Rauchen
In vielen japanischen Städten darfst du nicht einfach auf der Straße rauchen.
Es gibt ausgewiesene Raucherbereiche, die häufig speziell gekennzeichnet sind.
Do:
- Ausgewiesene Raucherbereiche nutzen.
- Zigarettenstummel ordnungsgemäß entsorgen.
- Örtliche Regelungen beachten.
Don’t:
- Nicht beim Gehen rauchen.
- Nicht vor Geschäften oder Restaurants rauchen, wenn es nicht erlaubt ist.
- Nicht davon ausgehen, dass Rauchen überall im Freien erlaubt ist.
Alkohol
Alkohol gehört durchaus zur japanischen Alltagskultur. Gerade in Izakayas wird nach Feierabend gemeinsam gegessen und getrunken.
- Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken ist grundsätzlich nicht landesweit verboten.
- In bestimmten Stadtteilen können jedoch Einschränkungen gelten.
- Betrunkenes, störendes Verhalten ist selbstverständlich unerwünscht.
- In öffentlichen Verkehrsmitteln solltest du Rücksicht auf andere nehmen.
Ein gemeinsamer Abend in einer Izakaya ist übrigens eine hervorragende Gelegenheit, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen.
12. Verhalten in Restaurants und kleinen Lokalen
Ein Erlebnis, das ich jedem Japanreisenden empfehlen würde: kleine, unscheinbare Restaurants besuchen.
Gerade diese Lokale bieten häufig die authentischsten kulinarischen Erfahrungen.
Allerdings funktionieren sie manchmal anders als große europäische Restaurants.
Do
- Vor dem Betreten schauen, ob Plätze frei sind.
- Gegebenenfalls auf einen freien Platz warten.
- Die Speisekarte aufmerksam anschauen.
- Bei Unsicherheit freundlich nachfragen.
- Auf die Bestellabläufe achten.
- Nach dem Essen die Rechnung verlangen, falls sie nicht automatisch gebracht wird.
Don’t
- Nicht erwarten, dass jeder Mitarbeiter Englisch spricht.
- Nicht einfach einen Tisch für mehrere Personen besetzen, wenn das Lokal sehr klein ist.
- Nicht übermäßig lange sitzen bleiben, wenn andere Gäste warten.
- Nicht versuchen, die Speisekarte nach europäischen Vorstellungen umzubauen.
Ein besonderer Hinweis: Manche kleine Restaurants haben nur fünf oder sechs Sitzplätze. Dort kann es vorkommen, dass der Betreiber keine ausländischen Gäste aufnehmen möchte, etwa wegen Sprachbarrieren oder bestimmter Betriebsabläufe.
Das ist nicht automatisch persönliche Ablehnung. Freundlich bleiben und gegebenenfalls ein anderes Lokal suchen.
13. Verhalten auf der Straße und im öffentlichen Raum
Japanische Städte sind teilweise sehr dicht besiedelt. Umso wichtiger ist es, dass sich Menschen im öffentlichen Raum gegenseitig nicht behindern.
Do
- Auf der richtigen Seite des Gehwegs laufen. Die Konvention kann regional unterschiedlich sein.
- Andere Menschen vorbeilassen.
- An Rolltreppen die örtlichen Hinweise beachten.
- Fahrräder und Fußgängerbereiche respektieren.
- An Kreuzungen auf Fußgängerampeln achten.
- In stark frequentierten Bereichen möglichst nicht mitten im Weg stehen bleiben.
Don’t
- Nicht mitten auf dem Gehweg stehen bleiben, um das Smartphone zu benutzen.
- Keine großen Gruppen bilden, die ganze Gehwege blockieren.
- Nicht einfach auf Straßen oder Bahngleise laufen, um ein Foto zu machen.
- Keine privaten Hauseingänge als Fotokulisse benutzen.
- Nicht ungefragt fremde Grundstücke betreten.
Eine interessante Besonderheit: Die Rolltreppe
In Japan gibt es regional unterschiedliche Gewohnheiten. In Tokio wird häufig links gestanden, in Osaka traditionell rechts.
Allerdings wird zunehmend empfohlen, auf Rolltreppen nicht zu laufen und möglichst beide Seiten zum sicheren Stehen freizuhalten.
Am besten orientierst du dich an den Hinweisschildern.
14. Hotels und traditionelle Unterkünfte
Wer in Japan übernachtet, kann zwischen modernen Businesshotels, internationalen Hotelketten, kleinen Pensionen und traditionellen Ryokans wählen.
Gerade bei einem Ryokan gibt es einige Dinge zu beachten.
Do
- Check-in-Zeiten einhalten.
- Schuhe am Eingang ausziehen.
- Mit Tatami-Matten vorsichtig umgehen.
- Yukata nur dort tragen, wo es erlaubt ist.
- Die bereitgestellten Hausschuhe verwenden.
- Gemeinschaftsräume sauber hinterlassen.
- Nach den Hausregeln fragen, wenn etwas unklar ist.
Don’t
- Nicht mit Schuhen auf Tatami-Matten laufen.
- Keine Möbel oder Futons unnötig verschieben.
- Nicht ohne Erlaubnis in andere Zimmer gehen.
- Nicht die bereitgestellten Handtücher als Fußmatten benutzen.
- Nicht zu spät ankommen, wenn ein traditionelles Abendessen inklusive ist.
Yukata – der japanische Hauskimono
In vielen Ryokans bekommst du einen Yukata gestellt.
Das ist ein leichter Baumwollkimono, den du in der Unterkunft tragen kannst.
Eine wichtige Regel beim Anziehen:
Die linke Seite wird über die rechte Seite gelegt.
Die umgekehrte Variante (rechts über links) wird traditionell bei der Bekleidung von Verstorbenen verwendet.
15. Autofahren in Japan
Wer Japan mit einem Mietwagen erkundet, muss sich zunächst an einige Unterschiede gewöhnen.
Gerade auf Okinawa ist ein Mietwagen häufig sehr praktisch, weil viele interessante Orte nicht optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
Do
- Auf der linken Straßenseite fahren.
- Vor der ersten Fahrt mit den japanischen Verkehrszeichen vertraut machen.
- Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten.
- Auf Fußgänger und Radfahrer achten.
- An Bahnübergängen besonders vorsichtig sein.
- Parkplätze nur dort benutzen, wo es ausdrücklich erlaubt ist.
- Den internationalen Führerschein beziehungsweise die erforderliche japanische Übersetzung und den nationalen Führerschein mitführen, je nach Herkunftsland und den geltenden Vorschriften.
Don’t
- Nicht rechts fahren.
- Nicht auf Kreuzungen oder vor Einfahrten parken.
- Nicht auf eigene Faust in vermeintlich freie Parkflächen fahren.
- Nicht davon ausgehen, dass Verkehrsregeln nur Empfehlungen sind.
- Nicht alkoholisiert fahren. In Japan gelten sehr strenge Vorschriften gegen Alkohol am Steuer.
Alkohol am Steuer
Hier versteht Japan keinen Spaß. Auch die Begleitpersonen, die einem alkoholisierten Fahrer das Fahrzeug überlassen oder Alkohol bereitstellen, können rechtliche Konsequenzen treffen.
Es gilt deshalb: Wer fährt, trinkt nicht.
Noch eine Besonderheit: Maut
Viele japanische Autobahnen sind mautpflichtig.
Bei Mietwagen wird häufig eine ETC-Karte angeboten. Damit kannst du die entsprechenden elektronischen Mautspuren nutzen.
Informiere dich beim Vermieter über die Kosten und die Abrechnung.
16. Besondere Regeln auf Okinawa
Okinawa ist innerhalb Japans eine besondere Region. Die Inselgruppe hat eine eigene Geschichte, eine eigenständige kulturelle Tradition und unterscheidet sich in vielen Dingen vom japanischen Festland.
Die frühere Ryūkyū-Kultur ist bis heute sichtbar.
Deshalb lohnt es sich, auch hier einige Besonderheiten zu berücksichtigen.
Do
- Die lokale Kultur und Geschichte respektieren.
- Kleine lokale Restaurants besuchen.
- Regionale Produkte kaufen.
- Die Natur und insbesondere die Korallenriffe schützen.
- An Stränden die örtlichen Sicherheitsregeln beachten.
- Auf Warnhinweise zu Strömungen, Quallen und anderen Meerestieren achten.
- Lokale Fischerei- und Naturschutzgebiete respektieren.
Don’t
- Keine Korallen oder andere Meerestiere mitnehmen.
- Keine Tiere anfassen oder aus dem Wasser nehmen.
- Nicht auf Korallenriffen stehen.
- Keinen Müll am Strand zurücklassen.
- Keine geschützten Bereiche betreten.
- Nicht einfach davon ausgehen, dass jeder Strand zum Schwimmen geeignet ist.
Tauchen und Schnorcheln
Gerade als Taucher solltest du auf Okinawa besonders auf die Umwelt achten.
Korallenriffe sind empfindliche Ökosysteme. Selbst scheinbar harmlose Berührungen können Schäden verursachen.
Daher:
- Ausreichend Abstand zum Riff halten.
- Keine Korallen berühren.
- Keine Meerestiere verfolgen.
- Nicht auf dem Riff abstützen.
- Auf Tarierfähigkeit und Flossenschläge achten.
- Keine Souvenirs aus dem Meer mitnehmen.
Das gilt natürlich nicht nur für Okinawa, sondern für sämtliche Tauchgebiete weltweit.
Shisa – die Wächter Okinawas
Die typischen Shisa-Figuren findest du auf Dächern, Mauern und vor Hauseingängen.
Sie gelten als Schutzfiguren und sind ein wichtiger Bestandteil der regionalen Kultur.
Du kannst sie selbstverständlich fotografieren. Allerdings solltest du nicht einfach auf private Mauern klettern oder die Figuren anfassen, wenn sie auf einem privaten Grundstück stehen.
17. Dinge, die in Japan tatsächlich verboten oder rechtlich problematisch sein können
Nicht jede japanische Verhaltensregel ist lediglich eine Frage der Höflichkeit. Einige Dinge können ernsthafte rechtliche Konsequenzen haben.
| Verhalten | Einordnung |
| Drogenbesitz und Drogenkonsum | Streng strafbar |
| Alkohol am Steuer | Streng verboten |
| Rauchen in ausgewiesenen Verbotszonen | Kann mit Bußgeldern geahndet werden |
| Betreten privater Grundstücke | Kann rechtliche Folgen haben |
| Beschädigung von Kulturgütern | Strafbar |
| Fotografieren in geschützten Bereichen | Kann verboten sein |
| Drohnenflüge ohne erforderliche Genehmigungen | Rechtlich geregelt |
| Müll wegwerfen | Je nach örtlicher Regelung mit Sanktionen verbunden |
Besonders wichtig: Medikamente
Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, solltest du dich vor der Reise über die japanischen Einfuhrbestimmungen informieren.
Nicht jedes in Deutschland frei erhältliche oder verschreibungspflichtige Medikament darf problemlos nach Japan eingeführt werden.
Das betrifft beispielsweise bestimmte stimulierende Wirkstoffe und Medikamente mit kontrollierten Substanzen.
Auch für manche Medikamente sind Bescheinigungen oder vorherige Genehmigungen erforderlich.
Cannabis und andere Drogen
Japan verfolgt eine ausgesprochen strenge Drogenpolitik.
Cannabis ist in Japan nicht mit den deutschen Regelungen gleichzusetzen. Besitz, Erwerb und Konsum können erhebliche strafrechtliche Konsequenzen haben.
Auch bei der Einreise solltest du niemals davon ausgehen, dass eine in Deutschland legale Substanz automatisch in Japan erlaubt ist.
18. Die häufigsten Fehler von Japan-Touristen
Hier noch einmal eine Zusammenstellung der Dinge, die du unbedingt vermeiden solltest.
Die zehn größten Don’ts
- Laut telefonieren oder Musik in öffentlichen Verkehrsmitteln abspielen.
- Mit Straßenschuhen in Bereiche gehen, in denen Schuhe ausgezogen werden müssen.
- Stäbchen senkrecht in Reis stecken.
- Ungefragt Menschen fotografieren oder bedrängen.
- In Onsen ungewaschen ins Wasser steigen.
- Müll einfach auf die Straße werfen.
- Trinkgeld auf dem Restauranttisch hinterlassen.
- In Tempeln und Schreinen respektlos auftreten.
- Beim Gehen in stark frequentierten Straßen essen, wenn es dort unerwünscht ist.
- Korallen und Meerestiere berühren oder beschädigen.
Die zehn wichtigsten Dos
- Freundlich grüßen und sich bedanken.
- In öffentlichen Verkehrsmitteln Rücksicht nehmen.
- Vor dem Einsteigen andere aussteigen lassen.
- Schuhe dort ausziehen, wo es üblich oder vorgeschrieben ist.
- Müll wieder mitnehmen und richtig entsorgen.
- Lokale Regeln und Hinweisschilder beachten.
- Vor dem Fotografieren von Menschen um Erlaubnis fragen.
- Die Esskultur respektieren.
- Ein paar japanische Wörter lernen.
- Offen und interessiert auf die Menschen und ihre Kultur zugehen.
19. Was Japaner von ausländischen Touristen erwarten
Ein wichtiger Punkt wird bei vielen Japan-Ratgebern meiner Meinung nach zu wenig berücksichtigt:
Japaner erwarten nicht, dass jeder Tourist die japanische Kultur perfekt versteht.
Was allerdings zunehmend zum Problem wird, ist der Massentourismus. Besonders in Kyoto, Tokio und anderen beliebten Reisezielen kommt es zu Konflikten, wenn Besucher die Privatsphäre der Einwohner missachten.
Dabei geht es weniger um einzelne kleine Fehler als um eine grundsätzliche Haltung.
Was positiv auffällt
- Wenn du versuchst, Japanisch zu sprechen.
- Wenn du dich für die lokale Kultur interessierst.
- Wenn du kleine Geschäfte und Restaurants besuchst.
- Wenn du dich an die örtlichen Regeln hältst.
- Wenn du dich für Hilfe bedankst.
- Wenn du nicht alles mit europäischen Maßstäben bewertest.
Was negativ auffällt
- Wenn Touristen ganze Straßen blockieren.
- Wenn sie Einheimische ungefragt fotografieren.
- Wenn sie sich laut und rücksichtslos verhalten.
- Wenn sie religiöse Orte wie Freizeitparks behandeln.
- Wenn sie meinen, als zahlender Tourist überall Sonderrechte zu haben.
20. Mein persönliches Fazit: Japan genießen, ohne sich verrückt zu machen
Japan ist kein Land, in dem du als Tourist ständig Angst haben musst, etwas falsch zu machen.
Es ist aber ein Land, in dem Rücksichtnahme und gegenseitiger Respekt einen hohen Stellenwert haben.
Wenn du dich an ein paar grundlegende Regeln hältst, wirst du dich schnell zurechtfinden.
Meine wichtigste Empfehlung lautet:
Beobachte deine Umgebung und orientiere dich daran, wie sich die Menschen vor Ort verhalten.
Du musst nicht jede japanische Tradition übernehmen. Du solltest aber akzeptieren, dass du dich in einer anderen Kultur bewegst.
Und noch etwas: Lass dich nicht davon abhalten, mit Japanern ins Gespräch zu kommen. Gerade in kleinen Restaurants, auf Märkten, in Tauchbasen oder bei Begegnungen außerhalb der großen Touristenorte kannst du wunderbare Erfahrungen machen.
Japan ist viel mehr als Tokio, Kyoto und die bekannten Sehenswürdigkeiten.
Gerade die kleinen Begegnungen machen eine Reise häufig unvergesslich.
Weiterführende Informationen
Wer sich noch intensiver mit der japanischen Kultur und den Verhaltensregeln beschäftigen möchte, findet hier gute Anlaufstellen:
- Japan National Tourism Organization: https://www.japan.travel/
- Japanische Tourismusinformationen und Reiseetikette: https://www.japan.travel/en/plan/
- Offizielle Informationen zu Einreise und Zoll: https://www.customs.go.jp/english/
- Japanische Botschaft in Deutschland: https://www.de.emb-japan.go.jp/
Scuba the World – Entdecke Japan mit Respekt, Neugier und offenen Augen.
Dos and Don’ts in Japan – 20 Essential Etiquette Tips for Your Trip to Japan
Japan is a fascinating travel destination. It combines centuries-old traditions with a highly modern society, cutting-edge technology and a unique everyday culture.
Anyone visiting Japan will quickly notice that certain rules and customs differ considerably from those in Europe. Many of these are not legally enforced but are based on social conventions, mutual consideration and respect.
This does not mean that tourists are expected to get everything right. Japanese people generally do not expect foreign visitors to know every cultural detail. However, they do appreciate it when visitors make an effort to understand local customs and behave accordingly.
This guide will help you avoid common cultural faux pas and experience Japan not just as a tourist, but with a better understanding of its people and culture.
1. Greetings and Interacting with People
Interactions in Japan are often more reserved than in Germany or other Western countries. Politeness, mutual respect and respecting personal space play an important role.
Do
- Bow slightly: A small nod or slight bow is perfectly sufficient for tourists. You do not need to learn complicated bowing etiquette.
- Greet people politely: A friendly “Konnichiwa” (hello) or “Arigatō gozaimasu” (thank you very much) is always appreciated.
- Be polite: Even if something does not work or you do not understand something, remain calm and friendly.
- Be patient: If there is a language barrier, speaking slowly or using a translation app usually helps.
- Respect personal space: Physical contact is generally less common in everyday public interactions than in many European countries.
Don’t
- Do not hug or kiss people when greeting them unless you know them well and they welcome it.
- Do not behave loudly or aggressively.
- Do not point your finger directly at people.
- Do not expect everyone to speak English.
- Do not assume that a smile automatically means agreement.
My tip: Learn at least five Japanese words. Even a little effort can make a noticeable difference when interacting with locals.
| Japanese | Meaning |
| Konnichiwa | Hello / Good afternoon |
| Arigatō gozaimasu | Thank you very much |
| Sumimasen | Excuse me / Sorry |
| Onegaishimasu | Please |
| Hai | Yes |
“Sumimasen” is particularly useful. You can use it when approaching someone, apologising or politely getting someone’s attention.
2. Public Transportation – Keep the Noise Down
Japan has one of the most impressive public transportation systems in the world. Especially in Tokyo and Osaka, trains and underground services operate with a level of precision that can sometimes make German rail passengers jealous.
At the same time, there are clear rules of behaviour on public transportation.
Do
- Queue properly: Many platforms have marked areas showing passengers where to line up.
- Let passengers get off before boarding.
- Keep your smartphone on silent mode.
- Keep conversations quiet.
- Remove your backpack in crowded trains and carry it in front of you.
- Offer priority seats to elderly people, pregnant women and passengers with disabilities.
- Avoid large pieces of luggage whenever possible or use appropriate luggage delivery services.
- Check the last train times. Many urban train services do not operate throughout the night.
Don’t
- Do not talk loudly on the phone.
- Do not play music or videos without headphones.
- Do not push or skip the queue.
- Do not block doors or aisles with large suitcases.
- Avoid eating in crowded local subway trains.
- Do not put your feet on the seats opposite you.
One important distinction: Eating on the Shinkansen, Japan’s high-speed train, is perfectly normal. Enjoying a bento box during your journey is even part of the experience. This is quite different from eating in a crowded local subway.
Another important point: Japan has designated priority seats. These are intended for passengers who particularly need a seat. Giving them up is not just a friendly gesture but an important part of everyday consideration.
3. Food and Dining – Japan Has Its Own Rules
Japanese cuisine is incredibly diverse. From small ramen shops and sushi restaurants to traditional izakayas, there is plenty to discover.
However, table manners sometimes differ considerably from European habits.
Do
- Say “Itadakimasu” before eating. It expresses gratitude for the meal.
- Say “Gochisōsama deshita” after eating.
- In many situations, you may lift your rice or soup bowl while eating.
- Slurping noodles such as ramen, soba and udon is perfectly acceptable.
- Sushi can be eaten with your fingers or chopsticks.
- When sharing dishes, use the designated serving chopsticks whenever provided.
- Try not to leave unnecessary food uneaten.
- Follow the staff’s instructions, especially in small restaurants.
Don’t
- Never stick your chopsticks vertically into a bowl of rice.
- Do not point at other people with your chopsticks.
- Do not pass food directly from one pair of chopsticks to another.
- Do not rummage around in a shared dish with your chopsticks.
- Do not hover your chopsticks over several dishes while deciding what to take.
- Do not lick your chopsticks.
- Avoid using chopsticks to spear food.
Why is sticking chopsticks into rice such a problem?
This gesture resembles Buddhist funeral rituals in which incense sticks are placed vertically in a bowl of rice as an offering to the deceased. For this reason, it is considered particularly inappropriate at the dining table.
Sushi – A Few Special Details
Eating sushi is not complicated, but there are a few small details worth knowing:
- Use soy sauce sparingly.
- If possible, dip only the fish side of the sushi into the soy sauce.
- Do not automatically mix wasabi into your soy sauce. At high-quality sushi restaurants, the chef often adds the appropriate amount of wasabi already.
- Eat pickled ginger between different types of sushi, rather than together with the sushi itself.
There is no need to overthink it, though. A conveyor-belt sushi restaurant (kaiten sushi) is generally much more relaxed than a traditional sushi counter.
Ramen and Noodles
Here is something that surprises many Europeans: slurping noodles is perfectly acceptable and quite common in Japan.
You do not have to imitate it. But you should not be bothered if the person next to you enjoys their noodles noisily.
Eating While Walking
In many parts of Japan, eating while walking is generally discouraged.
This is particularly true in busy shopping streets and popular tourist areas.
Better options:
- Stop in front of the shop or at a designated eating area.
- Eat your food near the food stall if an appropriate area is provided.
- Take your packaging with you afterwards.
However, this is not a nationwide legal prohibition. There are plenty of places where street food is specifically intended to be enjoyed on the spot.
4. Tipping – Not Customary in Japan
This is one of the easiest rules for visitors from Germany and many other countries:
Tipping is generally not customary in Japan.
Restaurants, taxis and hotels do not normally expect additional tips.
Do
- Pay the amount shown on the bill.
- Say thank you politely if appropriate.
- Place cash in the designated payment tray if one is provided.
- Express your appreciation verbally when someone has provided particularly good service.
Don’t
- Do not simply leave money on the restaurant table.
- Do not insist on giving a waiter a tip.
- Do not assume that the service was poor because nobody expects a tip.
Some hotels and upscale establishments charge service fees. These are usually already included or listed on the bill.
5. Taking Off Your Shoes – One of the Most Important Rules
When visiting Japan, you will regularly encounter situations where you are expected to remove your shoes.
This applies not only to private homes but also to:
- Traditional ryokans.
- Certain restaurants.
- Temples and shrines.
- Some changing rooms.
- Traditional accommodation with tatami mats.
Do
- Look for signs indicating whether shoes must be removed.
- Take off your shoes at the entrance.
- Place your shoes neatly.
- Use the slippers provided when appropriate.
- Never wear regular shoes or slippers on tatami mats unless explicitly permitted.
- Make sure your socks are clean and presentable.
Don’t
- Do not walk into areas wearing outdoor shoes when they are supposed to be removed.
- Do not forget to take off toilet slippers when leaving the bathroom.
- Do not wear toilet slippers back into the living or restaurant area.
A common beginner’s mistake: Many Japanese accommodations provide separate slippers for the toilet. These are exclusively for bathroom use. Walking around the room afterwards wearing them is a classic cultural faux pas.
One tip: Shoes with complicated laces can be rather inconvenient on a trip to Japan. If you regularly visit restaurants, temples and traditional accommodation, shoes that are easy to slip on and off are a good choice.
6. Temples and Shrines – Respect for Religion and Tradition
Japan has a unique religious culture. Shintoism and Buddhism have shaped the country for centuries. Many temples and shrines are simultaneously religious sites, historical landmarks and popular tourist attractions.
It is particularly important to be respectful in these places.
The Difference Between a Temple and a Shrine
- Shrine (Jinja): Associated with Shintoism. Its typical identifying feature is the torii gate.
- Temple (Tera): Associated with Buddhism. You will often find Buddha statues and incense burners there.
Do
- Behave quietly and respectfully.
- Follow all posted signs.
- Consider a slight bow when entering a shrine.
- If you wish to use the traditional purification fountain, follow the prescribed procedure.
- Keep your distance during religious ceremonies.
- Remove your shoes when required.
- Take photographs only when photography is permitted.
Don’t
- Do not climb on religious objects.
- Do not touch offerings or religious items without permission.
- Do not enter restricted areas.
- Do not talk loudly on your phone.
- Do not take photographs where they are explicitly prohibited.
- Do not disturb religious ceremonies.
How to Behave at a Shinto Shrine
When visiting a Shinto shrine, you can observe the following traditional procedure:
- Bow briefly before passing through the torii gate.
- Whenever possible, avoid walking directly in the centre of the path, as this is traditionally considered the path of the deity.
- Purify your hands and, where appropriate, your mouth at the purification fountain.
- At the prayer area, place a small monetary offering in the designated box.
- Bow twice, clap twice, say your prayer and bow once more.
At Buddhist temples, clapping is generally not part of the ritual. Silent prayers and other Buddhist practices take centre stage.
You do not have to participate in every ritual as a tourist. Observing quietly and behaving respectfully is perfectly sufficient.
7. Onsen and Sento – Bathing the Japanese Way
Visiting a Japanese onsen is one of the most memorable experiences for many travellers.
However, there are several rules you should definitely know.
An onsen is a bath supplied with natural hot spring water. A sento is a public bathhouse that generally uses heated tap water.
Do
- Remove your shoes before entering the bathing area.
- Undress completely if it is a traditional gender-separated bath.
- Wash your body thoroughly before entering the bath.
- Sit on the provided stools while showering.
- Rinse off all shampoo and soap completely.
- Tie up long hair.
- Keep towels out of the bathing water.
- Remain calm and relaxed.
Don’t
- Do not wear swimwear in a traditional onsen.
- Never enter the water without washing first.
- Do not put towels into the water.
- Do not swim or splash around.
- Do not speak loudly.
- Do not take photographs.
- Do not bring your smartphone into the bathing area.
What About Tattoos?
Historically, tattoos in Japan have sometimes been associated with organised crime. As a result, some onsen still refuse entry to people with visible tattoos.
However, the situation is changing.
Many modern onsen and sento are becoming more tolerant. Some accept tattoos in general, while others allow small tattoos if they can be covered.
My tip: Check the website of the onsen beforehand or contact the establishment directly.
Private bathing areas, known as kashikiri-buro, are another good alternative.
8. Rubbish and Cleanliness – A Special Feature of Japan
One thing many visitors notice immediately is how clean many Japanese cities are. At the same time, there are surprisingly few public rubbish bins.
At first, this seems contradictory.
One reason is that people in Japan commonly take their rubbish with them and dispose of it properly later.
Do
- Carry a small rubbish bag in your backpack.
- Take your packaging with you.
- Separate rubbish according to local regulations.
- Use designated containers for bottles and cans.
- Dispose of rubbish at the place where you bought something if suitable bins are provided.
Don’t
- Do not throw packaging onto the street.
- Do not drop cigarette butts on the ground.
- Do not leave rubbish next to an overflowing bin.
- Do not put food waste into inappropriate containers.
A practical tip: Buy a few small rubbish bags at a Japanese supermarket. They make everyday life much easier.
9. Photography – Not Everything Is a Photo Opportunity
Japan is a paradise for photographers. Traditional architecture, neon lights, temples, landscapes and everyday life provide countless photographic opportunities.
However, conflicts between locals and visitors are becoming increasingly common, particularly in tourist areas.
Do
- Ask permission before photographing people.
- Respect photography prohibition signs.
- Respect private property.
- Ask restaurants whether photography is permitted.
- Follow the rules at religious sites.
- Avoid disturbing people while they are praying or engaged in private activities.
Don’t
- Do not photograph people from close range without their permission.
- Do not harass geisha or maiko.
- Do not stop in the middle of streets or walkways to take photographs.
- Do not enter private gardens or properties.
- Never take photographs in changing rooms or bathing areas.
- Do not simply point your camera into shops without permission.
Particularly Important: Gion in Kyoto
The traditional district of Gion has experienced repeated problems with tourists who harass geisha and maiko on the street or photograph them without consideration.
Restrictions and photography bans have therefore been introduced in certain areas.
The principle is simple: people are not tourist attractions.
The same applies to residents of smaller towns and villages on Okinawa.
10. Shopping and Paying
Japan is a fantastic shopping destination. The small convenience stores, known as konbini, are particularly interesting.
These include:
- 7-Eleven.
- FamilyMart.
- Lawson.
You can find drinks, snacks, ready-made meals, sweets and many everyday essentials there.
Do
- Place cash in the designated payment tray if one is provided.
- Handle products carefully.
- Wait your turn in the queue.
- Pay for shopping bags where required.
- Follow the relevant rules when making tax-free purchases.
Don’t
- Do not open products and try them before paying.
- Do not eat inside shops unless this is permitted.
- Do not unnecessarily block the checkout area.
- Do not assume that credit cards are accepted everywhere.
Cash: Although Japan is increasingly moving towards digital payments, you should always carry some cash. Smaller restaurants, local shops and remote locations may still prefer cash payments.
Gifts and Souvenirs
When giving someone a gift, it is polite to present it with both hands.
This is particularly appropriate in more formal situations.
11. Smoking and Drinking Alcohol in Public
There are also some differences compared with Germany.
Smoking
In many Japanese cities, you cannot simply smoke wherever you like on the street.
There are designated smoking areas, which are often clearly marked.
Do:
- Use designated smoking areas.
- Dispose of cigarette butts properly.
- Follow local regulations.
Don’t:
- Do not smoke while walking.
- Do not smoke in front of shops or restaurants if it is not permitted.
- Do not assume that smoking is allowed everywhere outdoors.
Alcohol
Alcohol is certainly part of everyday Japanese culture. In particular, people often meet after work to eat and drink together in izakayas.
- Drinking alcohol in public is not generally prohibited nationwide.
- However, certain districts may have specific restrictions.
- Being drunk and behaving disruptively is naturally unwelcome.
- Be considerate of other passengers when drinking on public transport.
An evening in an izakaya is also an excellent opportunity to meet local people.
12. Behaviour in Restaurants and Small Local Eateries
One experience I would recommend to every visitor to Japan is trying small, unassuming restaurants.
These places often offer some of the most authentic culinary experiences.
However, they sometimes operate differently from larger European restaurants.
Do
- Check whether there are available seats before entering.
- Wait for a free table or seat when necessary.
- Look carefully at the menu.
- Ask politely if you are unsure about something.
- Pay attention to the ordering process.
- Ask for the bill after your meal if it is not brought automatically.
Don’t
- Do not expect every member of staff to speak English.
- Do not occupy a table intended for several people when the restaurant is very small.
- Do not stay unnecessarily long when other customers are waiting.
- Do not expect the menu to be adapted to European preferences.
A special note: Some small restaurants have only five or six seats. In these cases, the owner may occasionally be reluctant to accept foreign guests, perhaps because of language barriers or particular operating procedures.
This is not necessarily personal rejection. Remain friendly and, if necessary, simply look for another restaurant.
13. Behaviour on the Streets and in Public Spaces
Japanese cities can be extremely densely populated. This makes it particularly important for people to avoid getting in each other’s way in public spaces.
Do
- Walk on the appropriate side of the pavement. Conventions may vary by region.
- Allow other people to pass.
- Follow local instructions on escalators.
- Respect pedestrian and bicycle areas.
- Pay attention to pedestrian traffic lights.
- Avoid stopping in the middle of busy areas.
Don’t
- Do not stop in the middle of a pavement to use your smartphone.
- Do not form large groups that block entire walkways.
- Do not walk onto roads or railway tracks to take photographs.
- Do not use private entrances as photographic backdrops.
- Do not enter private property without permission.
An Interesting Detail: Escalators
Japan has different regional conventions. In Tokyo, people traditionally stand on the left, while in Osaka the custom has traditionally been to stand on the right.
However, there are increasingly widespread recommendations not to walk on escalators and to keep both sides available for standing.
The best approach is to follow the signs and instructions at each location.
14. Hotels and Traditional Accommodation
When staying in Japan, you can choose between modern business hotels, international hotel chains, small guesthouses and traditional ryokans.
There are a few things to keep in mind, especially when staying in a ryokan.
Do
- Respect check-in times.
- Remove your shoes at the entrance.
- Treat tatami mats with care.
- Wear your yukata only where permitted.
- Use the slippers provided.
- Leave shared areas clean and tidy.
- Ask about house rules if anything is unclear.
Don’t
- Do not walk on tatami mats wearing shoes.
- Do not unnecessarily move furniture or futons.
- Do not enter other guests’ rooms without permission.
- Do not use the provided towels as floor mats.
- Do not arrive late if a traditional dinner is included in your booking.
Yukata – The Japanese Casual Kimono
Many ryokans provide guests with a yukata.
This is a lightweight cotton garment that you can wear around the accommodation.
There is one important rule when putting it on:
The left side must be folded over the right side.
The opposite arrangement, right over left, is traditionally used when dressing the deceased.
15. Driving in Japan
Anyone exploring Japan by rental car will first have to get used to a few differences.
A rental car can be particularly useful on Okinawa, as many interesting places are not easily accessible by public transport.
Do
- Drive on the left-hand side of the road.
- Familiarise yourself with Japanese road signs before your first journey.
- Observe speed limits.
- Watch out for pedestrians and cyclists.
- Take particular care at railway crossings.
- Only park in designated parking areas.
- Carry your national driving licence together with the required international driving permit or Japanese translation, depending on your country of origin and the applicable regulations.
Don’t
- Do not drive on the right-hand side.
- Do not park at intersections or in front of entrances.
- Do not assume that apparently empty spaces are available for parking.
- Do not treat traffic regulations as optional recommendations.
- Never drive under the influence of alcohol. Japan has very strict laws against drink-driving.
Drink-Driving
Japan takes drink-driving extremely seriously. Even passengers who knowingly allow an intoxicated person to drive, or people who provide alcohol to an intoxicated driver, may face legal consequences.
The rule is simple: if you drive, you do not drink.
Another Special Feature: Tolls
Many Japanese motorways are subject to toll charges.
Rental cars are often offered with an ETC card. This allows you to use the electronic toll lanes.
Check the costs and payment arrangements with your rental company beforehand.
16. Special Customs and Rules on Okinawa
Okinawa is a special region within Japan. The island group has its own history, distinctive cultural traditions and differs in many ways from mainland Japan.
The former Ryukyu culture is still visible today.
For this reason, it is worth keeping a few additional points in mind.
Do
- Respect the local culture and history.
- Visit small local restaurants.
- Buy regional products.
- Protect nature, particularly coral reefs.
- Follow local safety rules at beaches.
- Pay attention to warnings about currents, jellyfish and other marine animals.
- Respect local fishing areas and protected marine environments.
Don’t
- Do not take corals or other marine animals.
- Do not touch or remove animals from the water.
- Do not stand on coral reefs.
- Never leave rubbish on the beach.
- Do not enter protected areas.
- Do not assume that every beach is suitable for swimming.
Diving and Snorkelling
As a diver, you should pay particular attention to protecting the underwater environment on Okinawa.
Coral reefs are fragile ecosystems. Even seemingly harmless contact can cause damage.
Therefore:
- Maintain sufficient distance from the reef.
- Never touch corals.
- Do not chase marine animals.
- Do not use the reef for support.
- Pay attention to your buoyancy control and fin kicks.
- Never take souvenirs from the sea.
Of course, these rules apply not only to Okinawa but to diving destinations worldwide.
Shisa – The Guardian Figures of Okinawa
The characteristic Shisa figures can be found on rooftops, walls and in front of entrances.
They are considered protective guardians and are an important part of Okinawan culture.
You can, of course, photograph them. However, you should not climb onto private walls or touch the figures if they are located on private property.
17. Things That Are Actually Illegal or Legally Problematic in Japan
Not every Japanese rule of behaviour is simply a matter of politeness. Some actions can have serious legal consequences.
| Behaviour | Legal situation |
| Drug possession and use | Strictly punishable |
| Drink-driving | Strictly prohibited |
| Smoking in designated non-smoking areas | May result in fines |
| Entering private property | May have legal consequences |
| Damaging cultural heritage sites | Criminal offence |
| Taking photographs in protected areas | May be prohibited |
| Flying drones without required authorisation | Subject to legal regulations |
| Littering | May be subject to local penalties |
Particularly Important: Medication
If you regularly take medication, check Japanese import regulations before travelling.
Not every medication that is freely available or prescribed in Germany can be brought into Japan without restrictions.
This includes certain stimulant substances and medications containing controlled ingredients.
Some medications also require special documentation or prior authorisation.
Cannabis and Other Drugs
Japan has a particularly strict drug policy.
Cannabis is not treated in the same way as it is under German regulations. Possession, purchase and use can have serious criminal consequences.
When travelling to Japan, never assume that a substance that is legal in Germany is automatically legal there.
18. The Most Common Mistakes Made by Tourists in Japan
Here is a quick summary of the things you should definitely avoid.
The Ten Biggest Don’ts
- Talking loudly on the phone or playing music on public transport.
- Wearing outdoor shoes in places where they must be removed.
- Sticking chopsticks vertically into rice.
- Photographing or bothering people without their permission.
- Entering an onsen without washing first.
- Throwing rubbish onto the street.
- Leaving tips on restaurant tables.
- Behaving disrespectfully in temples and shrines.
- Eating while walking in busy streets where this is discouraged.
- Touching or damaging corals and marine animals.
The Ten Most Important Dos
- Greet people politely and say thank you.
- Be considerate on public transport.
- Let passengers get off before boarding.
- Remove your shoes wherever it is customary or required.
- Take your rubbish with you and dispose of it properly.
- Follow local rules and signs.
- Ask permission before photographing people.
- Respect Japanese dining etiquette.
- Learn a few Japanese words.
- Approach people and their culture with an open mind and genuine interest.
19. What Do Japanese People Expect from Foreign Tourists?
There is one important point that many Japan travel guides do not give enough attention to:
Japanese people do not expect every tourist to understand Japanese culture perfectly.
However, overtourism is increasingly becoming a problem. Particularly in Kyoto, Tokyo and other popular destinations, conflicts arise when visitors disregard the privacy of local residents.
It is less about individual minor mistakes and more about having the right attitude.
What Makes a Positive Impression?
- Making an effort to speak Japanese.
- Showing an interest in local culture.
- Visiting small shops and restaurants.
- Following local rules.
- Expressing gratitude when someone helps you.
- Not judging everything by European standards.
What Makes a Negative Impression?
- Tourists blocking entire streets.
- Photographing local residents without permission.
- Behaving loudly and inconsiderately.
- Treating religious sites like amusement parks.
- Assuming that paying tourists are entitled to special treatment everywhere.
20. My Final Thoughts: Enjoy Japan Without Worrying Too Much
Japan is not a country where you need to constantly worry about making mistakes as a tourist.
However, it is a country where consideration and mutual respect are highly valued.
If you follow a few basic rules, you will quickly find your way around.
My most important recommendation is:
Observe your surroundings and pay attention to how local people behave.
You do not have to adopt every Japanese tradition. However, you should accept that you are visiting a different culture.
And one more thing: Do not let cultural differences stop you from talking to Japanese people. Some of the most wonderful experiences happen in small restaurants, at local markets, in dive centres or during encounters away from the major tourist destinations.
Japan is much more than Tokyo, Kyoto and the famous tourist attractions.
It is often the small encounters that make a trip truly unforgettable.
Further Information
If you would like to learn more about Japanese culture and etiquette, these websites are useful starting points:
- Japan National Tourism Organization: https://www.japan.travel/
- Official Japan travel information and etiquette: https://www.japan.travel/en/plan/
- Official information on entry and customs regulations: https://www.customs.go.jp/english/
- Embassy of Japan in Germany: https://www.de.emb-japan.go.jp/
Scuba the World – Discover Japan with respect, curiosity and an open mind.

Es ist halt eine völlig andere Kultur. Wer sich nicht auskennt ist mit Deinem umfangreichen und detaillierten Ratgeber sehr gut bedient.
Ja, man kann da schnell in diverse Fettnäpfchen treten. Danke für das Kompliment!